Sonntag, 18. Juni 2017

Out of Order

Normalerweise gibt es in meinem Blog ja immer nur positives:
Gelungene Touren bei guten Wetter, Erfolgserlebnisse auf schwierigen Pfaden, ...
Das ganze gewürzt mit Fotos - die meisten davon natürlich mit schönen Wetter.

Leider gibt es jetzt einen Eintrag mit nicht so tollen Inhalt:
Ein Sturz mit dem Rennrad verlief nicht ganz so glimplich ...
Mein Oberschenkelknochen war der Wucht des Aufpralls nicht gewachsen
und ging entzwei. Glück im Unglück: nur ein feiner Riß und keinerlei Verschiebung.
Jetzt humpel ich seit 1 Monat mit Krücken umher und hoffe dass ich sie bald
wieder loswerde!

Sobald ich wieder fit bin werden die Reifen auf dem Rennrad getauscht!
Diese sind gut 12 Jahre alt (ich fahre sowenig dass sie kaum verschleißen) und
entsprechend ist der Gummi ausgehärtet. Leider kam diese Erkenntnis erst nach
der Kurve in der ich wegrutschte ...

Moral von der Geschicht: Mit alten Reifen kommst maximal schneller ins Krankenhaus!;-)


Samstag, 10. Juni 2017

Was bisher geschah ... Teil 2

Nach dem Kärntenurlaub und den ersten schwierigeren Wegen war es an der Zeit
die richtigen "Messlatten" in Angriff zu nehmen ... als erstes stand der Psychotrail
auf dem Speiseplan: nicht nur die relativ neue, hohe Stufenkombi konnte wieder
gefahren werden auch eine bislang nur versucht, aber nie befahrene Stelle konnte
- mit einem Ellbogenabstützer - befahren werden!
3 Wochen später gab es eine Wiederholung davon.

Die Wiederholung der Messlatte war mehr so eine Art von "Es hat sich halt so ergeben ...!"
Geplant war eine eigentlich nur eine 100% Befahrung vom "Papa Wolfgang", aber oft kommt
es anders. Leichter als 2013 war es nicht ... 20 m fehlten auf eine komplette Befahrung bergauf,
tiefer Schotter mit faustgroßen Steinen im Steilen zwangen mich trotz mehrmaliger Versuche
aus dem Sattel.
Die schwierigen Felspassagen am Schluß kurz vor den Hütten verlangten mir Kraftmäßig alles ab
und wären ohne eine "ich geb alles" Einstellung für mich sonst nicht mehr zu schaffen.
Die gelungene 100% Befahrung vom Rest waren dann ein gelungener Ausklang.

Mit Martin gab es Mitte Mai eine Tour auf einen meiner Hausberge. Ich dürfte mit seinem
neuen Rad - einem Banshee Phantom - fahren.
Die kürzeste Zusammenfassung ... 29" gehen nicht schlecht ...! ;-)





Was bisher geschah ...

Kleine Aufarbeitung der Zeit vom Winter bis jetzt wo schon der Sommer kurz vor der Türe steht.
Die heurige Winterzeit glänzte in meiner Heimat ja nicht gerade mit unmengen von Schnee, dafür
gab es aber nach vielen Jahren wieder einmal eine lange kalte Periode. Für das Biken gar nicht
schlecht, da Schnee und Untergrund dadurch recht griffig sind.
Gut 2 Wochen lang gab es Ende Jänner Anfang Februar blauen Himmel und Tagestemperaturen
von oft nur maximal -5° C. Einzig meine Finger litten unter der Kälte ...
Leider gab es dann ein kurzes Tauwetter und der ganze schöne Schnee verwandelte sich in Eis!
Für die nächsten 2 Wochen kam wieder vermehrt mein Rad in der Wohnung zum Einsatz
und es wurde wieder an meiner Balance gearbeitet! ;-)
Die Wege auf der Südseite waren bald wieder befahrbar und es ging weiter mit kleinen
Touren und vielen Trialübungen.
Ende März wurde das Hardtail in die Ecke gestellt und die Fullysaison mit einer lässigen
Tour in Frohnleiten mit Wolfgang eröffnet! Ein knackiger Weg der aber mit innerer Ruhe
und passender mentaler Einstellung sauber befahren wurde.

Am ersten Aprilwochenende startete ich dann schon in den ersten Bus-Campingurlaub!
Die warmen Tage erlaubten schon ein angenehmes Übernachten ohne frieren.
Gemeinsam mit Mihi gab es eine für mich neue Tour im Gailtal, tags darauf erkundete
ich einen neuen Weg, der nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten (der Weg
wird kaum begangen) sich aber als feine Prüfung erwies - steil & schwierig!
Nach einer Weltklasse Übernachtung an einem abgelegenen Teich mit wolkenlosen
Sternenhimmel gab es in der Früh zur Begrüßung ein Vogelkonzert und Sonne
zum Frühstück 2 m direkt neben dem Wasser - welches 5 Sterne Hotel kann soetwas bieten?! ;-)
Die Abschlußtour wurde dann die mir schon bekannte Spielwiese!

Die ersten 3 Fotos sind in meiner unmittelbaren Umgebung entstanden, der Rest
stammt vom Kärnten Ausflug.























Samstag, 27. Mai 2017

Frankenstein

Auf der Suche nach Antworten ...
Ausgehend von meinen Erfahrungen mit verschiedenen Rahmengrößen bei meinem
Fully (Von Medium über Large bis jetzt zu einem X-Large) ergab sich die Frage welche
Geometrie bei einem Hardtail die bessere ist.
Mit Jürgen gibt es immer lange Gespräche über alle Facetten der Radtechnik und
so formte sich langsam ein Projekt wo wir ein altes Hardtail in einen kleinen
Geometrie-Transformer (...) umbauten.
Ausgehend von meinem X-Large Fully waren Teile der Geometrie schon weitgehend klar.
Die Fragen die wir mit diesem Projekt beantworten wollten:
Wie steil darf / soll ein Sitzwinkel sein?
Welche Länge (Reach) macht Sinn?
Und welcher Lenkwinkel darf es sein?

Wir bauten ein Verstellsystem wo man zwischen 440 - 460 - 480 mm Reach wählen kann
und unabhängig davon den Lenkwinkel zwischen 67° - 65° und 63° verstellen kann.
Der Sitzwinkel beträgt ca. 79°.
Die Kettenstreben wurden bei den Originalen 425 mm belassen.
Ebenso das mit 140 mm recht lange Steuerrohr.

Großes Danke nochmal auch hier an Jürgen ohne den das Projekt nie was geworden wäre,
da ich weder schweißen kann noch die Möglichkeit dazu hätte!

Mittlerweile ist Frankenstein seit gut einem Jahr einsatzbereit.

Vom steilen Sitzwinkel hatte ich mir eine gute Uphillfähigkeit versprochen ...
Jein: steile Sitzwinkel fühlen sich sehr effektiv an, für maximale Steigfähigkeit
bedarf es aber mehr noch (meiner Einschätzung nach) einer tiefen Front.
Würde ich mir ein Hardtail maßschneidern lassen würde ich aber sicher nicht
unter 76° machen lassen.

Bei der Tretlagerhöhe bin ich mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es sind knapp
unter 300 mm - für meinen Geschmack (und 175 mm Kurbeln) und technische Uphills
fast schon zu tief.

Betreffend Reach und Lenkwinkel Werte konnte ich noch keine genaue Aussage treffen.
Auch weil bei steilen Testpassagen abwärts die Lenkerhöhe deutlich mitspielen
und ein schon gut abgefahrener Hinterreifen samt V-brakes nicht gerade vertrauensfördernd sind ...
Auffallend war - wiedereinmal - für mich das mehr Reach beim Bunnyhop nicht gerade
förderlich war. Das bemerkte ich auch schon beim Wechsel von meinem Medium Rad zum Large.
Fraglich ob ich beim umgekehrten Wechsel auf ein kürzeres Rad sofort "besser" springen könnte?

Nächster Vergleichstest wäre die Sitzposition von meinem jetzigen XL Rune möglichst genau
auf das Hardtail zu übertragen und davon ausgehend experimentieren.
So wie ich mich kenne wird das allerdings noch dauern da ich im Sommer lieber Touren mit
meinem Fully fahre ... und V-Brakes im Schnee ziemlich schei*e sind! ;-)
Dazu noch ist das alte Tretlager eine ewige Bindung mit dem Rahmen eingegangen und hat
leider "etwas" Spiel ... was das Kurbelvergnügen doch herabsetzt.

Was mich ja verwundert: warum ich solche Frankenstein Testteile noch nie von einer
Bikefirma gesehen habe ...
Man kann relativ schnell Extreme ausprobieren und Vergleiche anstellen und für Testfahrten
ist das höhere Gewicht auch egal.


Eine Schönheit ist es ja nicht geworden, aber Gottseidank ging es uns nicht darum! :-)
Bild mit der längsten und flachsten Einstellung:








Dienstag, 21. Februar 2017

Fotos 2016

Ein paar Fotos der letzten Saison:

(Fotos von Alex, Hannes, Martin & Rita)






Mittwoch, 7. September 2016

Osttirol

Mit Wolfgang ...










Mittwoch, 17. August 2016

Tag der offenen (Auto)Tür

2 Tage in Salzburg auf Besuch bei Rita. Am ersten Tag Sonnenschein ohne Ende,
der Südhang tat sein übriges ... nein, die Gefahr des Erfrierens war sehr gering ...
Die Abfahrt war anfangs etwas ausgesetzt, zusätzlich war das Risiko einen Steinschlag
auszulösen recht groß, sodaß wir vorsichtshalber die ersten Meter unsere Räder schoben.
Danach gab es einige knackige Stellen, weiter unten flachte der Hang mehr ab und
der Weg wurde immer flüssiger zu fahren.
Bis zum Parkplatz gab es noch einen (anfangs) ebenen Singletrail, aber wer mich kennt weiß
dass ich gerade bei solchen Herausforderungen auflebe. Holzbretter über sumpfige
Wiesenabschnitte luden zum Spielen ein.

Vom 2. Tag gibt es leider keine Fotos, das angekündigte Schlechtwetter traf recht früh ein,
sodass wir zügig die Abfahrt in Angriff nahmen. Die Tour war trotz des nahenden Regens
ein Highlight, eine grandiose Mischung aus technischen Anspruch und flowigen Abschnitten.
Kein Wunder das es die Lieblingsrunde von Rita ist!






Sonntag, 14. August 2016

Sonntagsrunde

Entspannte Runde mit Wolfgang. Auf bekannten Wegen zweimal fast per Zufall
zu schönen Fotomotiven gekommen. Es lohnt sich manchmal abseits zu schauen!






Dienstag, 9. August 2016

Sommerurlaub

7 Tage gutes Wetter, 6 feine neue Touren, 5 teilnehmende Biker, 4 Tage in Kärnten,
3 mal Tortellini,  2 Tage Osttirol und 1 Viertel Kilo Butter.

Danke an Birgit, Mihi, Thomas & Gerald!











Haus auf 4 Rädern

Seit gut 6 Jahren gibt es jetzt schon meinen Blog hier, aber noch kein einziger
Beitrag über ein wichtiges "Zubehör" für meine ganzen Radaktivitäten!:
Ein VW T4 Bus! :-)
Vor mehr als 11 Jahren kamen mein Vater und ich überein das wir uns ein Auto teilen.
Meine Vorgabe war dass es ein Bus sein muß, da ich die Jahre davor mit ausgeliehenen
unterwegs war und so auf den Geschmack kam.
Es wurde ein gebrauchter T4 mit langen Radstand und Hochdach.
Die originalen Reimomöbel mußten gleich etwas selbstgebauten weichen, da sie für
meine Zwecke unpraktisch waren. Zumindest 3 Räder sollten unzerlegt hinten Platz haben
und zusätzlich 2 Leute nächtigen können.
Das Planen und tüfteln macht mir extrem viel Spaß, ich mag die Herausforderung auf
engsten Raum alles unterzubringen und dabei auch noch praktisch zu sein.
Mit Gaskocher, Waschbecken samt Frisch und Abwasser, Kühlschrank und
Campingklo kann ich mehrere Tage autark unterwegs sein.
Ich finde es extrem praktisch komplett selbstständig zu sein, alles mitzuhaben,
auf keine Unterkunft angewiesen zu sein die möglicherweise noch viele Kilometer
vom Startpunkt der Tour entfernt ist.








Spielwiese

Meist ist beim Biken das Verhältnis von Up & Downhill ja so dass man lange rauffährt
um dann viel zu schnell wieder unten zu sein. Mihi verriet mir für meinen Kärntenurlaub
einen kleinen und feinen Weg der meinen Vorlieben für technische Abfahrten voll
entgegen kommen sollte. Eine einfache Auffahrt über eine Schotterstraße die man in
30 bis 40 Minuten bewältigt hat, ein gemütlicher Rastplatz vor dem Einstieg zur Abfahrt.
Bei meiner ersten Befahrung benötigte ich fast 1 3/4 Stunden nur für den Bergabteil!
Manche Stellen "mußte" ich mehrmals probieren bis ich eine fehlerfreie Befahrung schaffte,
oftmals mußte ich erst eine Linie finden um mein Rad um die engen Kurven und Felsbrocken
zu manövrieren. Insgesamt ist es eine Anreihung von schweren Stellen die oftmals eine
unkonventionelle Lösungsansatz erfordern - sprich: sehr Triallastig!
Der Weg konnte mich so begeistern dass ich in den letzten 3 Wochen bereits 3 mal vor Ort war.
Obwohl ich jetzt schon weiß wie ich die Stellen fahren muß, benötigte ich das letzte Mal noch
immer mehr als eine Stunde nur für die Abfahrt.

Mihi hat bei einer gemeinsamen Runde (zusammen mit Birgit) einige Sequenzen mit seiner
GoPro Kamera festgehalten und ein kurzes Video daraus gemacht!
Danke an dieser Stelle für die Empfehlung und das Video! :-)

Hier der Link zum Video - da eine Einbettung nicht funktioniert bzw. ich es nicht schaffe ...

http://videos.mtb-news.de/46092/spielplatz_fur_biker



Dienstag, 5. Juli 2016

Jetzt schlägts 13!

Eintrag in meinem Tourenbuch vom Juli 2003:
Tour im Hochschwab, bergauf sehr anstrengend, bergab extrem schwierig ...

Erst 2005 wiederholten Jürgen und ich wieder diese Runde, danach gab es eine
jährliche Wiederholung. Konditionell nach wie vor fordernd, auch wenn man
es rein von den Höhenmetern nicht vermuten würde. Aber übertreibt man in der
wirklichen steilen Auffahrt und versucht möglichst viel zu fahren, wird man im
2.ten Anstieg daran erinnert, das die Beine nicht unendlich Kraft hergeben ...

Abfahrtstechnisch hat sich nicht nur bei den Rädern etwas getan (alleine der Radstand
ist nur vorne an die 10 cm angewachsen!), auch mein Gleichgewicht und
Technikrepertoire haben sich weiterentwickelt. Mittlerweile fühle ich mich gut
gefordert, aber nicht überfordert.
Heute hatte ich auch eine angenehme Begegnung mit einem Jäger:
Er kommt schon vom Berg runter während ich rauftrete, wir grüßen uns ... und das
war es auch schon! So könnte es immer sein! :-)